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Die Super League 2026/27

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Christian Fassnacht während eines Spiels.

Wann startet die Super League? Samstag 25.07.2026
Wer überträgt die Spiele live? blue Sport und ausgewählte Spiele auf SRF zwei
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Super League 2026/27 bei interwetten

Die Schweizer Liga startet in die neue Saison und wieder gilt: Zwölf Vereine, 33 Runden Grunddurchgang, eine Tabellenteilung und fünf Runden, um über Meister und Absteiger zu entscheiden.

Damit du gut vorbereitet bist, werfen wir einen Blick auf den erstklassigen Schweizer Fußball, seine Geschichte und seine Gegenwart. Und vielleicht auch seine Zukunft?

Die höchste Spielklasse in der Schweiz heißt seit 2003 Super League. Davor wurde seit 1931 in der Nationalliga A dem Ball nachgejagt. Erster Schweizer Meister war aber bereits 1897 der heutige Rekordchampion Grasshopper Club Zürich. Die Zürcher waren auch der erste Schweizer Club, der sich 1995/96, nach der UEFA Reform von 1992, für die Champions League qualifizieren konnte. Ein damaliger Spieler war Marcel Koller.

Die erfolgreichsten Klubs der Super League:

  • Grasshopper Club Zürich: 27 Meistertitel
  • FC Basel: 21 Meistertitel
  • Servette FC: 17 Meistertitel
  • BSC Young Boys: 17 Meistertitel

Die Reform 2023! 

Mit Beginn der Saison 2023/24 kam es zu einer grundlegenden Änderung im Spielmodus. Ab diesem Jahr wurde nach dem Vorbild der schottischen Liga mit zwölf Mannschaften in zwei Phasen gespielt.

Zuerst treten sämtliche Teams in einer sogenannten Qualifikationsrunde an. An 33 Spieltagen kommt es jeweils zu drei Aufeinandertreffen mit jedem anderen Verein in der Liga. Danach wird das Teilnehmerfeld anhand der Tabellenplatzierungen in Final- bzw. Abstiegsrunde geteilt. Hier wird an fünf Spieltagen der Meister bzw. Absteiger fixiert. Der Viertplatzierte der unteren Tabelle hat anschließend noch zwei Relegationsspiele gegen den Zweiten der Challenge League, um den Verbleib in der höchsten Spielklasse zu bestimmen.

Erwähnenswert ist, dass zunächst ein Playoff zwischen den Rängen drei bis zehn geplant war, um die Europacup-Teilnehmer zu bestimmen. Nur wenige Monate später machte die Liga nach erneuter Abstimmung unter den 20 Klubs der zwei höchsten Spielklassen allerdings einen Rückzieher und entschied sich zum Wechsel auf das schottische System. Dies wurde auch als Sieg der Fankurven gewertet, die sich größtenteils gegen einen Playoff-Modus aussprachen.

Kann Sensationsmeister Thun den Titel verteidigen?

Der als Aufsteiger sensationell zum Meister avancierte FC Thun startet die Mission Titelverteidigung. Mit Franz-Ethan Meichtry und Elmin Rastoder sind dem Team von Neo-Trainer Gian-Luca Privitelli zwei wichtige Stützen abhandengekommen. Nach dem Wechsel von Erfolgscoach Mauro Lustrinelli zum deutschen Hauptstadtklub und Bundesligisten Union Berlin haben die Thuner nun also auch ihren besten Torschützen und den Antreiber im Mittelfeld verloren. Nach der Neuausrichtung auf der Trainerposition und auf Schlüsselpositionen im Kader wäre es eine große Überraschung, wenn die Mannschaft aus dem Berner Oberland erneut um den Titel mitspielen könnte. Zuerst einmal geht es für Privitelli und sein Team darum, sich für die Champions League bzw. für die Europa League oder Europa Conference League zu qualifizieren!

Schlägt der FC Basel wieder zurück?

Die Mannschaft rund um Routinier Xherdan Shaqiri hat dem Serienmeister aus Bern in der Saison 2024/25 den Rang abgelaufen und sich souverän den 21. Meistertitel der Klubhistorie gesichert. Auch im nationalen Cupwettbewerb waren die Baseler nicht zu bezwingen und daher gab es am Ende der Saison das Double zu feiern. Nachdem es in der vergangenen Saison nichts zu bejubeln gab, schickt sich der Rekordmeister an, in der kommenden Saison wieder ganz Oben zu stehen! 

Nachdem der Erfolg unter Ludovic Magnin ausblieb, installierte die Vereinsführung im Januar Stephan Lichtsteiner als neuen Cheftrainer. Er erlebte mit 6 Siegen, 2 Unentschieden und 11 Niederlagen keinen perfekten Start und wird zum Saisonstart Ergebnisse liefern müssen! Schreibt das Team aus Roger Federers Heimatstadt ein neues erfolgreiches Kapitel der Vereinsgeschichte?

Wissenswertes zur Schweizer Super League.

Rehabilitieren sich die Young Boys?

Beim Hauptstadtverein muss sich in der neuen Saison einiges ändern, wenn man wieder um den Titel mitspielen möchte. Deshalb wurde der 17-fache Schweizer Meister auch am Transfermarkt aktiv und sicherte sich unter anderem die Dienste des Ex-Augsburgers Cédric Zesiger. Er stand bereits von 2019 bis 2023 in Diensten von YB und soll die Abwehrreihe stabilisieren. Das zentrale Mittelfeld wird Dominik Pech verstärken, der im Sommer von Slavia Prag verpflichtet werden konnte. Nach zwei titellosen Jahren wollen die Berner wieder voll angreifen und den Platz an der Sonne zurückerobern!

Können die Young Boys in dieser Spielzeit wieder reüssieren und den FC Basel ernsthaft fordern oder folgt die nächste titellose Saison? Und kann ein anderes Team wie zum Beispiel der Servette FC vielleicht sogar für eine Überraschung sorgen und ins Titelrennen eingreifen?

FC Thun - Young Boys Bern
sport iconFußballSchweiz Super League
01.08. - 18:30
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FC Vaduz - St. Gallen
sport iconFußballSchweiz Super League
02.08. - 12:00
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FC Sion - FC Luzern
sport iconFußballSchweiz Super League
02.08. - 14:30
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Portrait Redakteur Andreas Becker
Andreas Becker

Interwetten Redakteur

Andi ist unser Motorsport-Experte. Jedes Formel-1-Rennen ist ein Pflichttermin für ihn. Außerdem kann man ihn guten Gewissens als absoluten Tennis-Insider bezeichnen. Aber auch beim Thema Wintersport ist unsere Allzweck-Waffe euer Mann. Wir schätzen uns glücklich ihn mit seiner Sport-Expertise schon seit mehr als 10 Jahren bei interwetten zu haben!